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Andacht: Füße unter dem Tisch
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Füße unter dem Tisch
„Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“ Das haben die meisten schon gesagt bekommen. Oft in ziemlich unangenehmen Situationen und mit deutlicher Aussprache. „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“ Ich kann mich an eine große Auseinandersetzung bei mir zu Hause erinnern. Ich war abends mit Freunden weggegangen und kam – zugegebenermaßen – deutlich später nach Hause, als ausgemacht. Am nächsten Morgen kam es dann zur Diskussion mit meinen Eltern. Und auch wenn ich irgendwo einsah, dass sie recht hatten, verteidigte ich mich mit Händen und Füßen. Solange, bis es keine Argumente mehr gab. Und dann dieser Satz: „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“
Manchmal erinnere ich mich heute noch daran. Neulich zum Beispiel, als ich mit Jugendlichen über den „Tisch des Herrn sprach.“ Da lädt einer ein, dass wir immer zu ihm kommen können, egal, was wir ausgefressen haben. Und ich merke, wie schön dieser Satz ist. „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“ wirst du erfahren, dass ich bei dir bin. Ja, so hat das Jesus wohl gemeint, wenn er uns einlädt zum Tisch des Herrn zu kommen.
Ihr Pfarrer Christoph Victor |
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