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„Lass die Sonne nicht über deinem Zorn“ untergehen“
Nun ist das neue Jahr schon wieder vier Tage alt. Die erste volle Woche hat begonnen. Und wo sind sie hin, meine guten Vorsätze?
Wenn ich so eifrig nach vorne schaue, wenn ich mir überlege, was in diesem Jahr anders werden soll, dann vergesse ich fast den Blick zurück. Was ist aus meinen Planungen vom vergangenen Jahr geworden? Was ist gelungen, wo bin ich gescheitert? Wofür kann ich dankbar sein?
Es ist nicht immer leicht da noch einmal drauf zu schauen. Aber es tut gut, am Ende des Tages in einer ruhigen Stunde noch einmal darüber nachzudenken, wo stehe ich, was gelingt, was habe ich versäumt. Wenn ich mir dafür nicht die Zeit nehme, fühle ich mich vielleicht irgendwann einmal wie ein Dauerläufer, der das Ziel nicht erreicht. Und der Lauf wird nicht langsamer, sondern immer schneller. Da kann ich schnell schon mal wütend werden. Wenn ich mir nicht gönne – auch ganz am Anfang des Jahres zu überdenken, was noch kommt, dann werde ich nicht die Kraft haben Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Jesus hat einmal empfohlen, jeden Tag so abzuschließen, bevor der neue anbricht. Er sagt, "Lass die Sonne nicht über deinen Zorn“ untergehen" – ein guter Vorschlag. Denken sie mal darüber nach.
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